Vincent Brüggemann, "Quasidynamische
Simulation von Stromnetzzellen mit dezentralem Management von
Flexibilitäten auf Basis von Netzzustandsgrößen: Eine Szenario-basierte
Vergleichsanalyse",
Masterarbeit TH-Köln, extern angefertigt, 10.3.2025.
Die
Energiewende erfordert eine zunehmend flexible und dezentrale Steuerung
von Stromnetzen, insbesondere mit einem hohen Anteil erneuerbarer
Energien. In dieser Arbeit wird die quasidynamische Simulation von
Stromnetzzellen untersucht, die durch ein dezentrales Management von
Flexibilitäten basierend auf Netzzustandsgrößen gesteuert werden.
Das Modell basiert auf einem zellulären Ansatz, bei dem das Netz in
drei Netzzellen unterteilt wird: eine Windzelle mit überschüssiger
Windenergie, eine Industriezelle mit hohem Verbrauch und eine
Sonnenzelle mit Photovoltaiküberschuss. In einer quasi-dynamischen
Stromnetz-Simulation wird die Wirkung des ESG-Controllers analysiert,
indem verschiedene Szenarien zur Frequenzregelung, Engpassvermeidung
und Störungsbewältigung getestet werden.
Die Ergebnisse zeigen, dass der ESG-Controller in der Lage ist,
Netzschwankungen durch intelligente Lastverschiebung zu minimieren.
Durch den Einsatz dynamischer Preissignale, die aus Netzzustandsgrößen
abgeleitet werden, können Flexibilitäten gezielt aktiviert und Engpässe
vermieden werden.
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Thema
> Swarm-Grid
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 Zellulare Anordnung und Struktur der Stromnetz-Zellen.
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